Wie groß ist die Lohnlücke in der Zeitarbeit tatsächlich?

Ein renommiertes und unabhängiges Wirtschaftsinstitut hat jetzt die bisher genannten Zahlen der Bundesanstalt für Arbeit (BA) auf den Kopf gestellt. Dort hatten sich in den letzten Jahren immer neue Zahlen ergeben, schon das ein klarer Hinweis auf eine ungenügende Methodik. Die Wissenschaftler des RWI-Leibniz Instituts legten noch einmal nach. Sie stellten dem BA ein vernichtendes Zeugnis aus. Die amtlich genannte Lohndifferenz von 42% entbehre jeder methodischen Grundlage, so die Forscher.

Hier wendete man jetzt das Modell des statistischen Zwillings an. Mit den Daten des Statistischen Bundesamtes stellten die Forscher eine tatsächliche Vergleichsmöglichkeit zwischen Stamm-Mitarbeitern und Beschäftigten aus der Zeitarbeit her. Dazu flossen eine große Zahl von Faktoren ein, die bislang unberücksichtigt geblieben waren. Die vom BA genannte Lohnlücke von 42% ist falsch. Der tatsächliche Unterschied liegt im Bereich zwischen 6,5% und 12,7%.

Dieser Unterschied zwischen den “offiziellen” Zahlen und den wissenschaftlich ermittelten ist schon bedenklich, wenn man sich klar macht, dass auf Grundlage der Zahlen aus dem BA Gesetze erlassen werden. Außerdem führt der im Verhältnis zum gesetzlichen wesentlich höhere Mindestlohn in der Zeitarbeit dazu, dass für viele einfache Tätigkeiten das Gehalt für Arbeitnehmer aus der Zeitarbeit sogar höher liegt. Das trifft übrigens auch auf 16% der Fachkräfte zu.

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