Spannende Entscheidung im Januar

Seit 2017 haben die seinerzeit vorgenommenen Änderungen zur Höchstüberlassungsdauer die Gemüter erregt. Waren es zunächst eher die Kundenunternehmen, die sich durch die Begrenzung auf 18 Monate benachteiligt sahen, mussten auch die Arbeitnehmer selbst feststellen, dass die neue Gesetzgebung negative finanzielle Auswirkungen mit sich bringen konnte. Heutige Projekte in Unternehmen erfordern nicht selten eine intensive Einarbeitung und ein erweitertes Teambuilding. Zudem hat sich die Projektdauer durchschnittlich erhöht und zwar im direkten Zusammenhang mit der Größe des Projekts. 18 Monate erweisen sich da meist als zu kurz. Die Einarbeitung neuer Kräfte aus der Zeitarbeit ist dann nicht nur aufwendig, sondern kann das ganze Projekt gefährden. Für die Arbeitnehmer bedeutet das Ende der Projektarbeit meist, den Equal Pay Status aufgeben zu müssen und damit eindeutige Einbußen zu erleiden. Die Frage nach der Höchstüberlassungsdauer wird dabei allerdings auch nach dem Tarifrecht entschieden. Doch hat das Tarifrecht nach dem Tarifvertrag Leih-/Zeitarbeit (TV LeiZ) zwischen den Tarifpartnern wirklich auch Auswirkungen auf die Reichweite des Gesetzes? Im letzten Jahr hatten zwei unterschiedliche Kammern des Landesarbeitsgerichts in Baden Württemberg zwei völlig entgegengesetzte Urteile dazu abgegeben. Am 26. Januar wird also in Konsequenz das Bundesarbeitsgericht entscheiden: Kann nach dem Tarifrecht auch gegen die gesetzlichen Bestimmungen eine längere Überlassungshöchstdauer vereinbart und durchgeführt werden?

Kontakt

Standort München

Elisenstraße 3
80335 München
Deutschland

Büro-Öffnungszeiten:
Mo-Do: 08.00 – 17.00 Uhr
Fr: 08.00 – 16.00 Uhr

Telefon: +49 89 / 273 216-60
Telefax: +49 89 / 273 216-70
E-Mail: info@powerteam.de
Internet: www.powerteam.de

Suche Mitarbeiter

Suche neuen Job