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Selbstsabotage

Wer hätte noch nicht von diesem Schlagwort gehört? In der Arbeitspsychologie hat er einen festen Platz, und tatsächlich haben die allermeisten Menschen das eine oder andere Verhaltens- oder Denkmuster, die bei gehäuftem Auftreten in eine Art Sabotage an den eigenen Fähigkeiten münden. Bleiben solche Gewohnheiten unbeachtet und verfestigen sich, dann können sie zu größerem Stress und einer unglücklichen Grundstimmung führen. Größere Versagensängste können dann die Folge sein und Ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Zu diesen Mustern gehören zum Beispiel

  • Die „Aufschieberitis“ von unangenehm erscheinenden Verpflichtungen.
  • Das Verharren in unvorteilhaften und belastenden Situationen, weil Ängste bestehen, es könnte ja noch schlimmer werden.
  • Die Unfähigkeit „Nein“ zu sagen, obwohl diese Aussage in angemessener Form jeder verstehen würde.
  • An den Mitmenschen zuerst die negativen Seiten zu bemerken und vor allem diese zu beachten.
  • Die Neigung sich selbst mit wiederkehrenden Gedanken klein zu machen, sich Fähigkeiten abzusprechen und alles „schwarz zu sehen“.

Hiergegen lässt sich aber durchaus etwas tun. Es sind vor allem drei Schritte, die uns helfen können, mit der Selbstsabotage fertig zu werden.

  1. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Wird man sich bewusst über diese Muster und erkennt den sich wiederholenden Charakter, fällt es leichter, sich über sie zu stellen und andere Wege zu gehen.
  2. Dabei hilft das Wissen, dass jeder diese Gedanken kennt. Wer Akzeptanz und Verständnis für sich selbst aufbringt, kommt besser mit sich und den anderen klar.
  3. Ängste gehören immer dazu, sie sind nichts, was man sich vorwerfen muss. Schlimm wirkt am meisten die Angst, die nicht sein darf. Erkennen wir sie einfach an.