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Richtig präsentieren will gelernt sein

Präsentationen können richtig ermüdend sein, weil immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden. Schachtelsätze reihen sich an Schachtelsätze, vollgepfropfte Folien verwirren alle Beteiligten. Am Ende geht jeder mit einem unbefriedigten Gefühl hinaus, und nur selten wagt es jemand, dem Vortragenden wenigstens ein faires Feedback zu seiner Leistung zu geben.

Darum haben Präsentationen häufig einen schlechten Ruf. Falls Sie es besser machen wollen, können Sie eine Präsentation mit Testhörern üben. Achten Sie vor allem auf die Kürze Ihrer Sätze und trauen Sie sich zu Pausen.

Die Visualisierung sollte jedenfalls nach diesen Regeln erstellt werden:

  1. Stellen Sie den Ablauf klar

    Bereiten Sie ein Flipchart mit dem Ablauf des Vortrags. Hängen Sie es auf, und gehen Sie am Anfang kurz darauf ein. Wenn die Zuhörer wissen, wo Sie sich im Ablauf befinden, bleiben sie viel leichter aufmerksam. Das gilt für einen Workshop genau wie für ein Training.

  2. Kurze und knappe Aussagen

    Das gilt mündlich wie schriftlich. In großer gut lesbarer Schrift bringen Sie eine Aussage pro Folie. Bilder sollen dabei Aufmerksamkeit wecken, aber nicht zu viele Details enthalten. Je kürzer der Vortrag, desto dankbarer sind die Zuhörer. Details und große Zusammenhänge gehören ins Begleitmaterial, das Sie vorher verschicken. Lieber haben Sie viele Folien mit einer Aussage als wenige Folien voller Einzelheiten.

  3. Fordern Sie die Zuschauer zu Fragen auf

    Sie werden sich wundern, wie lebendig ein Vortrag werden kann, wenn Sie währenddessen Fragen beantworten. Dann können Sie auch wirklich bei knappen Aussagen bleiben, denn die Zuschauer holen sich die Informationen, die Sie brauchen. Und da Sie über das Thema Bescheid wissen, können Sie Ihren Sachverstand zeigen. Keine Bange, Sie verlieren Ihren Faden nicht. Es gilt allerdings, dass Sie aufkommende Diskussionen höflich unterbinden und die Teilnehmer bitten, sich die strittigen Punkte für hinterher zu notieren.