Peinlicher Antrag im Bundestag

Die Partei “Die Linke” hat im Bundestag einen Antrag zur Zeitarbeit gestellt. Dieser Antrag richtet sich darauf, die Höchstüberlassungsdauer auf drei Monate zu begrenzen, den gleichen Lohn bereits vom ersten Tag an zu zahlen und zusätzlich einen Flexibilitätsbonus von zehn Prozent draufzuschlagen. Wenig durchdacht und ohne entsprechende Grundkenntnisse der Zeitarbeit zeigt der Antrag ein paar entscheidende Schwächen, gerade auch für die Arbeitnehmer.

Kaum ein Arbeitgeber könnte mit Beschäftigten aus der Zeitarbeit über einen so geringen Zeitraum etwas anfangen, bedenkt man allein die Einarbeitungszeit oder die durchschnittliche Projektdauer. Zudem müssten die Arbeitnehmer sich alle drei Monate in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden und wären damit einem erheblichen Stress ausgesetzt. Die 10 Prozent Zuschlag bei gleichem Lohn kennt man in der Zeitarbeit aus Ländern wie Frankreich.

Dort wird nach dem Agentur-Prinzip beschäftigt – mit klaren Nachteilen für die Arbeitnehmer. Denn diese sind nur für die Zeit ihres Einsatzes beschäftigt und stehen danach wieder auf der Straße. In Deutschland herrscht dagegen das Unternehmer-Prinzip. Hier befindet sich der Arbeitnehmer aus der Zeitarbeit in Festanstellung beim Personaldienstleister, der ihm sein Grundentgelt auch zwischen den Einsätzen zahlt.

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