Klare Kommunikation nützt gerade bei Fehlschlägen

Auf jeder Position in einem Unternehmen kann es jeden Tag passieren. Eine Fehlentscheidung, ein Missgeschick oder eine Verkettung unglücklicher Umstände, und schon ist die kleine oder mittlere Katastrophe da. Jetzt muss Bericht erstattet werden. Für die meisten Menschen ist dies ein äußerst schwieriger Gang.

Ob gehobener Führungskreis oder einfacher Mitarbeiter, in uns allen steckt die Furcht vor Strafe, Verurteilung oder Ansehensverlust. In der Panik dieser Lage vergessen wir meistens, dass jeder diese Situation aus seinem eigenen Alltag kennt. Jetzt mit Schuldzuweisungen, Ausflüchten oder Ausreden zu reagieren macht die ganze Sache wesentlich schlimmer, denn so ein Verhalten kreidet man Ihnen als persönliche Schwäche an.

Fehler kommen vor, das ist die Realität. Es gibt ein paar Regeln oder Hinweise, wie Sie sich als Überbringer solch schlechter Nachrichten verhalten können, um einfach das Beste daraus zu machen. Natürlich sind diese Hinweise nicht eins zu eins übertragbar, aber als Haltung durchaus sinnvoll.

  • Jegliches Hinauszögern schadet mehr, als das es nützt. Sie sollen zwar nicht aus Panik mit der Tür ins Haus fallen und zum Beispiel eine wichtige Sitzung unterbrechen, aber überbringen Sie die Nachricht zum nächstmöglich passenden Zeitpunkt.
  • Wenn es eine naheliegende Möglichkeit gibt, den Schaden zu beheben, überlegen Sie die dazu nötigen Schritte und behalten es als Ablauf im Hinterkopf.
  • Suchen Sie, wenn möglich, das Vieraugen-Gespräch, und geben Sie Ihrem Chef die Möglichkeit sich innerlich zu wappnen. Dabei hilft ein Satz wie „Wir haben ein Problem“ oder „Es hat einen Vorfall gegeben“. Schildern Sie dann nur den Sachverhalt, den Fehler und die Folgen in wenigen Sätzen. Vermeiden Sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt Begründungen oder Fehlerzuschreibungen.
  • Jetzt braucht Ihr Chef eine Reaktionspause, um entweder zu überlegen oder auch seine Überraschung oder seinen Ärger auszudrücken. Vermutlich wird er dann Fragen stellen. Beantworten Sie diese offen und knapp.
  • Ab jetzt haben Sie beide das gleiche Problem, nämlich den Sachverhalt und seine mögliche Klärung. Wenn Sie sich darüber bewusst sind, können Sie alle Ihre weiteren Reaktionen darauf ausrichten, die Sache wieder in Ordnung zu bringen.

Mit diesem Vorgehen erweisen Sie sich als verantwortungsvoller Kollege oder Mitarbeiter, der sich seinen Aufgaben wie auch seinen Fehlern stellt. Langfristig wird sich das in jedem Fall positiv auswirken.

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