Was wissen Sie über die Zeitarbeit? Die wichtigsten Fakten!

Viele Menschen interessieren sich aus den verschiedensten Gründen für die Zeitarbeit. Das liegt nicht nur daran, dass gerade bei einem Personaldienstleister wie dem Powerteam in München viele interessante Tätigkeiten warten, die richtig gut bezahlt werden.

Auch die größere Autonomie im eigenen Berufsleben und die breitere und tiefergehende Bildung „on the job“ reizt viele gerade junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wenn Sie sich in unseren letzten News-Beiträgen umsehen, werden Sie einige Zahlen aus diversen Studien finden, die ganz schön mit den bisherigen Vorurteilen über die Zeitarbeit aufräumen. Da gerade unsere News-Beiträge von Interessierten gelesen werden, die sich noch unschlüssig sind, wollen wir hier in einer lockeren Reihe wichtige Informationen einstellen. Es stimmt, alles hat seine Vor- und Nachteile. Dennoch gibt es gerade auf Seiten der Zeitarbeit viele Vorteile zu entdecken, die man nur selten aus den allgemeinen Medien erfährt.

Fakten der Zeitarbeit: Arbeitnehmer in der Zeitarbeit werden durchgehend bezahlt

Eines der Vorurteile über die Zeitarbeit, die sich hartnäckig zu halten scheinen, ist die angebliche Unsicherheit der Vergütungen in den Ausfallzeiten wie Krankheit oder der sogenannte Nichteinsatz. Dafür gibt es jedoch klare gesetzliche und darüber hinausgehende tarifliche Vereinbarungen.

Lohnfortzahlung im Arbeitsvertrag geregelt

Wenn Sie bei einem Personaldienstleister angestellt sind, besteht für Sie ein festes Beschäftigungsverhältnis mit klaren Regelungen. Dieses Beschäftigungsverhältnis ist übrigens in den meisten Fällen in Deutschland eine Vollzeitbeschäftigung. Über 80% der Beschäftigten in der Zeitarbeit arbeiten in Vollzeit. Dabei bieten die meisten Personaldienstleister so wie natürlich das Powerteam auch ausgezeichnete Arbeitsverträge an, die die jeweilige Lohnfortzahlung enthalten. Ein Arbeitnehmer, der in der Zeitarbeit beschäftigt ist, erhält Lohn auch

  • In Zeiten, in denen er oder sie nicht bei einem Kundenunternehmen eingesetzt ist.
  • In Urlaubszeiten
  • Im Krankheitsfall

Gesetzliche Ansprüche auch in der Zeitarbeit

Das ist sogar gesetzlich geregelt. Dabei gibt es aber einige wesentliche Unterschiede. Im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist festgelegt worden, dass die Beschäftigten in der Zeitarbeit auch im Krankheitsfall oder zu sogenannten Nichteinsatzzeiten Lohn erhalten. Die jeweilige Höhe des Lohns richtet sich dabei nach der Höhe des Mindestlohns in der Branche. Dieser Mindestlohn wird offiziell Lohnuntergrenze genannt. Diese Untergrenze beträgt derzeit Euro 9,23 im Westen und Euro 8,91 im Osten.

Tarifliche Vereinbarungen für die Zeitarbeit

Fast 100% der Personaldienstleister haben sich allerdings an einen der verschiedenen Tarifverträge der Branchen angeschlossen. Diese Tarifverträge sind ausschließlich DGB-Tarifverträge. Wussten Sie, dass die Zeitarbeitsbranche damit einer der Wirtschaftsbereiche mit der dichtesten Tarifbindung ist? Diese Tarifverträge gehen um einiges über die gesetzlichen Regelungen hinaus. Die Tarifverträge der Zeitarbeitsunternehmen sehen nämlich andere Zahlen vor. Wenn Sie als Arbeitnehmer wie in fast allen Fällen für einen Personaldienstleister mit tariflicher Bindung arbeiten, erhalten Sie in den Zeiten des Nichteinsatzes eine sogenannte „verstetigte Vergütung“. Im Gegensatz zu den gesetzlichen Vorschriften enthält diese verstetigte Vergütung jedoch Zuschüsse, die Sie z.B. je nach Einsätzen, Branche und Ausbildungsstand erhalten würden. Dazu gehören die Einstufung in eine höhere Entgeltstufe oder auch typische Branchenzuschläge, die tariflich vereinbart worden sind.

Sozialpartner in der Zeitarbeit

Die Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit und die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit bilden für diese Vereinbarungen die Sozialpartner. Sie haben gemeinsam die vertraglichen Regelungen für die Arbeitsverträge der Angestellten ausgehandelt. Wenn Sie also bei einem Personaldienstleister angestellt sind, der für seine Arbeitsverträge einen Tarifvertrag für die jeweilige Branche anwendet, erhalten auch Sie eine verstetigte Vergütung. Das bedeutet in vielen Fällen ein höheres Entgelt für Sie. Zumindest aber wissen Sie genau, wieviel Geld Sie zu erwarten haben, wenn Sie Urlaub machen, krankgemeldet sind oder aber derzeit kein Einsatz für Sie ansteht.

Krankmeldungen in der Zeitarbeit geringer

Gerade das Thema Krankmeldung gehört auch zu jenen Bereichen, in denen sich Vorurteile festsetzen können. In den letzten Jahren hatte es immer mal wieder Meldungen gegeben, dass Mitarbeiter der Zeitarbeitsunternehmen einen höheren Krankenstand aufweisen sollten als andere Beschäftigte. Bei genauerer Untersuchung stellte sich aber heraus, dass solche Meldungen auf vereinzelte Zahlen nur einiger gesetzlicher Krankenkassen beruhten. Die Bundesregierung hat einen Bericht über das Geschehen in den Unfall- und Berufskrankheiten Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2016. In diesem Bericht findet sich auch eine repräsentative Auswertung aller Meldungen für krankheitsbedingte Fehlzeiten. Im Durchschnitt betrugen die Fehlzeiten bei allen Arbeitnehmern 18,9 Tage im Jahr. Im Gegensatz dazu stehen die Zahlen der Beschäftigten bei den Personaldienstleistern. Hier betrugen die Fehlzeiten im Durchschnitt 18,4 Tage. Wörtlich lässt sich das im Bericht der Bundesregierung so nachlesen: “Insgesamt zeigt sich, dass Leiharbeitnehmer weniger Fehlzeiten aufweisen als Beschäftigte außerhalb der Leiharbeit.“

Wie steht es mit der Zahl der geringfügig Beschäftigten?

Für jeden Arbeitnehmer bilden die Themen der Rentenversicherung, Krankenversicherung, Unfall- und Arbeitslosenversicherung wichtige Fragen. Denn sie berühren das große Thema der persönlichen Absicherung. Für geringfügig Beschäftigte gelten ja in allen Fragen der Sozialversicherung Ausnahmeregelungen. Die sogenannten Minijobber sind meist auf sich allein gestellt. Auch in diesen Zeiten der sogenannten guten oder gesicherten Beschäftigungslage stellen jedoch die geringfügig Beschäftigten im Gesamtarbeitsmarkt immer noch einen relativ großen Anteil aller Arbeitnehmer. Ihre Zahl umfasste 2016 mit 5,16 Millionen immerhin 14% der Beschäftigten. In der Branche der Zeitarbeit bei einem Personaldienstleister sieht das ein wenig anders aus. Der Anteil der geringfügig Beschäftigten liegt hier bei 7%, das heißt 93% aller Beschäftigten in der Zeitarbeit stehen in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Und wie vorhin schon angesprochen, arbeitet auch die große Mehrheit in einer Beschäftigung mit Vollzeitcharakter. Nach den Tarifverträgen in der Zeitarbeit liegt diese Vollzeit bei 35 Stunden in der Woche. 78% der Arbeitnehmer in der Zeitarbeit stehen nur 63% der Arbeitnehmer „in Vollzeit“ auf dem Gesamtarbeitsmarkt gegenüber.

Wie sieht es denn eigentlich beim Powerteam aus?

Für all diese Zahlen haben wir uns natürlich nur offiziell vorliegender und amtlicher Vorlagen bedient. Allerdings sind sie auch dementsprechend allgemein gehalten. Wie steht es aber mit einem Beschäftigungsverhältnis beim Powerteam? Welche Bedingungen bieten wir Ihnen, mit welchen Sicherheiten und Ansprüchen können Sie bei uns rechnen? Das lässt sich doch ganz einfach herausfinden. Melden Sie sich doch einfach einmal bei uns für ein Gespräch. Wir beantworten Ihnen gern alle Fragen und beziehen dabei gleich Ihre ganz persönliche Situation mit ein. Als Personaldienstleister in München haben wir nicht nur viele Jahre Erfahrung mit den Arbeitsbedingungen auf der einen Seite und den Bedürfnissen und Ansprüchen der Arbeitnehmer auf der anderen Seite. Beim Powerteam setzen wir uns gezielt für Sie ein, denn nur Ihr Erfolg ist auch der unsere. Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie sich ein reelles Bild von einer möglichen Karriere bei uns. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.

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