Die Zeitarbeitsbeschäftigten als Schlüssel bei der Aufsichtsratswahl

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einen zumindest symbolisch wichtigen Schritt zur Gleichstellung der Beschäftigten aus der Zeitarbeit geleistet. Unternehmen, die mehr als 2.000 Mitarbeiter beschäftigen, müssen laut Mitbestimmungsgesetz einen Aufsichtsrat einberufen. Dieser entscheidet über wichtige Aspekte der Unternehmensführung mit.

Im Zuge der Mitbestimmung muss der Aufsichtsrat paritätisch mit Vertretern der Arbeitgeber aber auch der Arbeitnehmer besetzt sein. Nachdem es zur Klageweg durch die Instanzen gekommen war, hat jetzt der BGH endgültig festgeschrieben, dass die Zahl der Beschäftigten aus der Zeitarbeit bei der Berechnung der Mitarbeiterzahl einzubeziehen ist. Das gilt, sobald das Unternehmen Arbeitsplätze mindestens die Hälfte des Jahres mit Arbeitnehmern aus der Zeitarbeit besetzt. Dabei zählt nicht die jeweilige Dauer des Einsatzes der einzelnen Arbeitnehmer, sondern die Zahl der Arbeitsplätze. Unerheblich ist weiterhin, auf welchem Arbeitsplatz die Arbeitnehmer aus der Zeitarbeit beschäftigt werden. Es zählt allein die Gesamtzahl.

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