Die Zeitarbeit hilft bei der Integration

Dass die Wirtschaft in Deutschland ohne die ausländischen Mitbürger nicht rund laufen könnte, ist seit Jahrzehnten ein offenes Geheimnis. Viele Branchen sind von der Bereitwilligkeit vieler Zugewanderter abhängig, zumindest in den ersten Jahren auch einfache Tätigkeiten anzunehmen. Überraschend jedoch die Zahlen aus einem Artikel der “Welt” von Anfang Februar.

So entspricht der prozentuale Anteil der ausländischen Arbeitnehmer mit rund 12% in Deutschland ziemlich exakt dem Anteil der Ausländer an der Bevölkerung in Deutschland insgesamt. Die Zeitarbeit spielt für die Zugewanderten eine besonders wichtige Rolle. Zwar ist der Anteil ausländischer Arbeitnehmer in der Gebäudereinigungsbranche mit 38,7% um 0,2% ein wenig stärker vertreten als in der Zeitarbeit und der Anteil in der Gastrobranche fällt in absoluten Zahlen mit 290.000 Beschäftigten höher aus, aber die Zeitarbeit ist ein Einstiegsinstrument. Viele ausländische Arbeitnehmer beginnen ihre berufliche Zukunft in Deutschland in der Zeitarbeit. Jedoch nicht, um für immer bei einem Personaldienstleister zu bleiben.

Im Gegenteil, es ist deutlich erkennbar, dass teils mit aktiver Unterstützung der Personaldienstleister durch Sprachkurse, teils mit Ausweitung der beruflichen Fähigkeiten und der Anerkennung eigener Abschlüsse die ausländischen Mitarbeiter einen beruflichen Aufstieg anstreben. Im Transportwesen, der Lagerhaltung, in der Landwirtschaft und natürlich erst recht in der Pflege sind ausländische Arbeitnehmer sehr gern gesehene Mitarbeiter. Die Zahl der EU-Angehörigen in Deutschland unter den Arbeitnehmern hat sich in sieben Jahren auf zwei Millionen verdoppelt. Die Intensität der Suche im Ausland ist von fünf Prozent der Unternehmen vor vier Jahren auf jetzt zwölf Prozent gestiegen.

Langfristig bevorzugen die Unternehmen feste Mitarbeiter

Das Wort Zeitarbeit ist für manche politischen Journalisten und an Auflage interessierten Medien immer noch ein rotes Tuch, mit dem man aber Umsatz machen kann. Die Zeitarbeit als dringend benötigter Ausgleichsfaktor für wirtschaftliche Schwankungen ist bei diesen Meinungsmachern ebensowenig angekommen, wie die Zeitarbeit als probates Mittel zum Einstieg in den Arbeitsmarkt. Auch die fortschreitende Angleichung der Einkommen wird kaum akzeptiert. Aber es sind nicht die Personaldienstleister allein, die der “Ausbeutung” bezichtigt werden, es sind die Unternehmer im Ganzen. So hieß es immer wieder, dass die Unternehmen langfristig den Mitarbeiterstamm abbauen und atypische Beschäftigungsverhältnisse auf Zeit aufbauen würden. Die Realität sieht allerdings anders aus, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft jetzt nachweisen konnte. Zwischen 2012 und 2017 hat sich die Zahl der Beschäftigten in Deutschland insgesamt deutlich erhöht.

Man müsste also eigentlich schlussfolgern, dass auch die Zahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit deutlich gestiegen sei. Das Gegenteil ist der Fall. In absoluten Zahlen sank sie in diesem Zeitraum um 90.000 Menschen. Dagegen stellten 42% der Unternehmen mehr Menschen als feste Mitarbeiter ein. Nur 11% erhöhten die Zahl der Zeitarbeitnehmer, aber gleichzeitig auch zum Teil die Zahl der Festangestellten. Tatsächlich waren es insgesamt nur 9% der Betriebe, die ohne den Ausbau des eigenen Mitarbeiterstamms die Zahl der atypischen  Beschäftigungsverhältnisse wie der Zeitarbeit aufstockten. Der von den “Auguren” angenommene Trend hat also nicht stattgefunden. Im Gegenteil scheint nach diesen Zahlen den Unternehmern in Deutschland sehr wohl an einem Mitarbeiterstamm gelegen zu sein, der als Ganzes die jeweiligen Herausforderungen meistern kann.

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