Die Zeitarbeit als moderne Form der Beschäftigung

Diese von uns schon häufiger vertretene These findet aus einer ganz ungewohnten Richtung eine neue Bestätigung. Hier geht es um das Thema Gleichberechtigung. Seit Jahrzehnten wird sich um die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern bemüht. Allerdings sind die Erfolge häufig bescheiden. Der Einsatz einer Quote ist umstritten.

So sehr die Verpflichtung zu einer paritätischen Besetzung von Aufgaben mit Vertretern beider Geschlechter auch im besten Sinne demokratisch verstanden wird, so sehr bezweifeln viele, dass damit wirklich den nötigen Fähigkeiten entsprochen wird. So ist der Anteil der Frauen sowohl im Bundestag und den Landtagen wie auch in den Regierungsämtern immer noch weit von einer Gleichverteilung entfernt. Noch nachteiliger für die Frauen sieht es in den Führungsetagen der Wirtschaft aus. In den obersten Positionen der Privatwirtschaft sind die Plätze nur zu rund einem Viertel mit Frauen besetzt. Das ist im Verhältnis zu früheren Jahren schon ein Fortschritt, der allerdings zum Teil mit der “Quote” erreicht wurde. Besser sieht es in der nächsten Riege aus. Auf der zweiten Führungsebene sind Frauen zu 40% vertreten, das ist ein sehr beachtlicher Wert.

Wenn man sich dagegen die Personaldienstleistung und Zeitarbeit anschaut, herrschen da ganz andere Bedingungen. Sicherlich mögen diese erstaunlichen Zahlen damit zusammenhängen, dass für den Einsatz, die Beratung und die Betreuung der Zeitarbeitnehmer wesentliche soziale Fähigkeiten erforderlich sind. Zumindest dem Vorurteil nach werden diese den Frauen mehr zugetraut. Manuela Schwartz ist Mitglied im Vorstand der iGZ. Sie kommentiert die neuesten Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Hier war festgestellt worden, dass in der Zeitarbeit die Führungspositionen zu mehr als 50% mit Frauen besetzt sind. Frau Schwartz beschreibt die Anforderungen der Tätigkeit als Personaldisponentin mit den Faktoren der Empathie, Diplomatie, hoher sozialer Kompetenz und vor allem einem hohen Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitarbeitern. Führung bestünde schließlich zu 80% aus Kommunikation, und das Vorgehen und Verhalten der Frauen sei besser darauf ausgerichtet. Für gute Karrieremöglichkeiten der Frauen sei die Zeitarbeitsbranche prädestiniert, denn z.B. flexible Arbeitszeitmodelle gehörten in dieser Branche bereits zum Standard.

Dazu passend kommt die Nachricht vom Relaunch (Neuauflage) der Website für den Ausbildungsberuf zur Personaldienstleistungskauffrau bzw. zum Personaldienstleistungskaufmann. iGZ und BAP verkündeten den Startschuss unter der Internetadresse pdk-ausbildung (Punkt) de. Das Motto ist ebenso wie die Adresse sehr einprägsam. Es lautet “Mach Dein Ding!” Nach den ersten zehn Jahren seit der Einführung des neuen Ausbildungsberufs war es längst Zeit geworden. Die Ausbildung erfreut sich größter Beliebtheit. Es wird niemand verwundern, dass auch hier der Anteil von weiblichen und männlichen Auszubildenden in etwa ausgeglichen ist. Nun ja, nicht ganz ausgeglichen. Tatsächlich liegt der Anteil der weiblichen Auszubildenden als Kaufleute für die Zeitarbeit und Personaldienstleistung bei 65%.

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