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Die Last des Pendelns

Mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind darauf angewiesen, längere Strecken zurückzulegen, bevor sie ihren Arbeitsplatz erreichen. Mehr als 15 Millionen Menschen tragen damit die Bezeichnung eines Pendlers. Im Schnitt beträgt die Fahrtzeit 44 Minuten, die jeden Tag zur Arbeitszeit hinzukommen.

Häufig sind es sogar wesentlich mehr, mancher verbringt täglich ein bis zwei Stunden mit der Auto- oder Bahnfahrt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, Wohnungsknappheit und gestiegene Lebenshaltungskosten in den Großstädten zwingen viele Menschen zum Ausweichen. Andere finden endlich eine neue Tätigkeit, aber die Familie ist völlig eingebunden in den Wohnort und kann nicht einfach umziehen. In einer Schweizer Studie kam klar heraus, dass das Pendeln die Lebensqualität erheblich beeinflusst.

Es ist nicht nur die aufgewendete Zeit, die das Pendeln schwierig macht. Viel mehr belastet der Stress die Menschen. Überfüllte Regionalbahnen bei schwierigen Witterungsverhältnissen können den Tag schon ziemlich belasten. Doch schlimmer noch trifft es die Autofahrer. 67% der Pendler verbringen viel Zeit damit, sich über die aggressiven Verkehrsteilnehmer aufzuregen. Knapp 60 Stunden Stauzeit kommen im Jahr zur Fahrtzeit hinzu. Am größten aber soll der Stress sein, der durch die tägliche Unwägbarkeit entsteht: Kommt noch ein Stau? Gibt es neue Straßenarbeiten? Kann ich das noch schaffen?

Neben dem gutgemeinten Rat sich nicht so aufzuregen, gibt es leider nur drei Hinweise, wie das Pendeln etwas leichter wird.

  • Verzichten Sie (außer bei klaren Behinderungen) auf Spurwechsel. Übers Jahr gesehen gewinnen Sie damit keine Minute, erhöhen aber Ihren Stress massiv und fördern sogar die Staubildung.
  • Suchen Sie immer wieder einmal nach neuen Wegen. Auch die tägliche Stress-Routine wirkt einlullend, das Unfallrisiko steigt. Auch trainieren Sie Ihr Gehirn mit neu entdeckten Schleichwegen und vermeiden nebenbei so manchen Stau.
  • Denken Sie positiv, denn an der Verkehrssituation in den Großstätten können Sie leider nichts ändern.