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Der Personaldienstleister in Bezug auf
das Normalarbeitsverhältnis

In unseren Beratungsgesprächen für Bewerber werden wir häufig mit wiederkehrenden Fragen konfrontiert. Dazu gehört auch immer die Frage, worin sich denn das Beschäftigungsverhältnis bei einem Personaldienstleister und das klassische Arbeitsverhältnis genau unterscheiden. Je nach der verwendeten Definition her lässt sich das Normalarbeitsverhältnis mit einigen Eigenschaften charakterisieren. Dazu gehören zum Beispiel die unbefristete Anstellung bei einem Arbeitgeber, die sozialversicherungspflichtige Form der Anstellung, eine mehr als nur halbtägige Arbeitszeit, das regelmäßige Entgelt und die Eingliederung in die betrieblichen Strukturen des Arbeitgebers. Dieses Normalarbeitsverhältnis wird auch als Festanstellung bezeichnet, denn es kennzeichnet sich normalerweise auch durch eine längere Dauer der Beschäftigung. Häufig hört man auch den Begriff des klassischen Arbeitsverhältnisses. Dieses Normalarbeitsverhältnis wird unterschieden von den sogenannten atypischen Arbeitsverhältnissen. Hiervor gibt es mittlerweile eine ganze Menge. Als Mitarbeiter bei einem Personaldienstleister wird Ihre Arbeit auch als atypisch bezeichnet, selbst, wenn Ihnen das im Alltag gar nicht so vorkommen mag. In diesem Beitrag wollen wir dennoch auf die wesentlichen Unterschiede eingehen, die sich für die Arbeitnehmer in einem Normalarbeitsverhältnis und den Arbeitnehmern bei einem Personaldienstleister ergeben.

Atypische Beschäftigungsverhältnisse

Doch zuvor lassen Sie uns noch einige weitere atypische Beschäftigungsverhältnisse aufzählen und beschreiben.

  • Die geringfügige Beschäftigung

    Darunter fallen all jene Tätigkeiten, die sich vom Verdienst her unterhalb der Schwelle der Sozialpflichtigkeit des Arbeitgebers befinden. Die Zahl der Minijobber ist stark angestiegen.

  • Altersteilzeit

    In diesem Modell handeln die älteren Arbeitnehmer und die Arbeitgeber eine Teilzeitarbeit aus, die sich über mehrere Jahre erstreckt. Dabei wird in der ersten Phase voll gearbeitet, während in der zweiten Phase bis zum Eintritt des Rentenbeginns eine Freistellung von der Arbeit erfolgt, in der allerdings die gleichen Bezüge wie in der ersten Phase gezahlt werden.

powerteam - Normalarbeitsverhältnis - Atypische Beschäftigungsverhältnisse
  • Praktikum

    In den letzten Jahren hat sich der Arbeitseinsatz in einem Praktikum gerade für junge Menschen nach der Ausbildung stark verbreitet. Man spricht sogar schon von einer „Generation Praktikum“. Viel und lange arbeiten, für wenige bis gar keine Bezüge, kein Wunder, dass dieses Arbeitsmodell nur wenige Praktikanten auf Dauer zufriedenstellt.

  • Befristetes Arbeitsverhältnis

    Das befristete Arbeitsverhältnis endet zum vereinbarten Termin, ohne dass der Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen oder begründen muss. Derzeit werden politische Anstrengungen unternommen, um vor allem die Möglichkeit zur sogenannten „sachgrundlosen“ Befristung auszuschließen.

  • Freie Mitarbeiter

    Für die freien Mitarbeiter brauchen ebenfalls keine Sozialleistungen entrichtet werden. Sie erhalten befristete Arbeitsverträge, die sie praktisch wie ein Selbständiger ausführen und zu versteuern haben. Dabei gelten jedoch klare Bestimmungen, um den nächsten Punkt auszuschließen.

  • Scheinselbständigkeit

    Wenn der freie Mitarbeiter oder der selbständig Tätige von der zeitlichen und finanziellen Einbindung her zu großen Teilen von einem einzigen Arbeitgeber abhängig ist, entsteht der Verdacht der Scheinselbständigkeit. Diese ist gesetzlich verboten, denn hier spart sich der Unternehmer zum Nachteil des Beschäftigten die Sozialabgaben.

Die Beschäftigung bei einem Personaldienstleister

Die vom statistischen Bundesamt verwendete Definition für das Normalarbeitsverhältnis ist wohl die kürzeste. Aus ihr lässt sich auch am besten der Unterschied zur Beschäftigen bei einem Personaldienstleister ausmachen. Für das Bundesamt sind Normalarbeitsverhältnisse solche, die zu mehr als 20 Stunden in der Woche voll sozialversicherungspflichtig und unbefristet ausgeübt werden und zwar direkt in dem Unternehmen, mit dem der Arbeitsvertrag abgeschlossen wurde. Das klärt den Unterschied zu Ihrer Beschäftigung bei einem Personaldienstleister. Der Personaldienstleister wie natürlich das Powerteam in München beschäftigt Sie

  • Mit einem unbefristet abgeschlossenen Arbeitsvertrag
  • Mit vollen sozialen Abgaben und weiteren sozialen Leistungen
  • Normalerweise auch in Vollzeit, es sei denn, es ist ausdrücklich und vertraglich eine Teilzeit vereinbart worden.

Der wesentliche Unterschied zu dem Normalarbeitsverhältnis besteht darin, dass Sie Ihren Job bzw. Ihre Tätigkeit in einem anderen Unternehmen ausüben. Hier sind Sie in die Arbeitsabläufe und Prozesse eingebunden und arbeiten genauso weisungsgebunden wie für einen klassischen Arbeitgeber. Wenn der Personaldienstleister wie das Powerteam an einen der großen Verbände der Personaldienstleister angeschlossen ist, gelten noch einige Regeln mehr, die zum Vorteil der Arbeitnehmer teils selbstverpflichtend teils in Verhandlungen mit dem DGB vereinbart und festgelegt wurden.

powerteam -Normalarbeitsverhaeltnis

Weitere Regeln für die Anstellung bei einem
Personaldienstleister

Bei einem Personaldienstleister wie dem Powerteam in München werden Sie von Anfang an durchgehend betreut. Sie haben einen dauerhaft für Sie tätigen Ansprechpartner, der Ihnen bei allen Fragen und Problemen zur Seite steht. Genau wie bei unseren regelmäßigen Mitarbeiterfesten sollen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber nämlich aufgehoben fühlen. Für das Powerteam gelten die Arbeitnehmer als das höchste Gut der Firma. Dazu brauchen wir auch nicht die Selbstverpflichtung der Verbände, das gilt bei uns schon immer. Sie erhalten bei uns eine Vergütung, die den tariflichen Vereinbarungen mit dem DGB entspricht. Darüber hinaus leisten wir allerdings auch übertarifliche Zuschläge. Beim Powerteam bekommen Sie ein Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie eine Fahrtkostenerstattung. Für die näheren Einzelheiten zu Ihrer Vergütung können Sie sich übrigens in unserem Newsbeitrag „Mindestlohn“ informieren, der vor kurzem hier erschienen ist.

Darin erläutern wir Ihnen genauer die Einteilung in die tariflich festgelegten Entgeltgruppen sowie die Anhebung Ihres Einkommens bis zur völligen Gleichstellung mit dem sogenannten klassisch beschäftigten Kollegen. In den letzten Jahren hat sich die Einstellung der Beschäftigten zu den Möglichkeiten der Arbeit bei einem Personaldienstleister gewandelt. Trotz einiger alter Vorurteile weist diese Beschäftigung nämlich einige Vorteile auf, die sie von den anderen Arten atypischer Beschäftigung positiv abheben. Viele unserer Mitarbeiter ziehen das Arbeitsverhältnis bei uns auch eindeutig der sogenannten Festanstellung vor. Warum ist das so?

Normalarbeitsverhältnis vs. Beschäftigung
bei einem Personaldienstleister

Es geht uns hier sicher nicht um einen direkten Vergleich der Beschäftigungsverhältnisse. Alles hat seine Vor- und Nachteile, und die Entscheidung für das jeweilige Arbeitsverhältnis liegt immer bei Ihnen. Deswegen listen wir hier einige der Gründe auf, die uns unsere Mitarbeiter erzählt haben.

  • Im Gegensatz zu Praktika oder den Möglichkeiten eines freien Mitarbeiters sind die Jobs bei einem Personaldienstleister nicht schlecht bezahlt
  • Wenn man sich nach der Ausbildung oder dem Studium einen Überblick über die Branche und ihre Arbeitsmethoden verschaffen will, stellt dieser geplante Wechsel von Arbeitseinsätzen eine sehr interessante Art und Weise dar.
  • Nach einer beruflichen Auszeit ist die Aufnahme einer Beschäftigung bei einem Personaldienstleister meist sehr viel leichter möglich.
  • Häufig erhält man das Angebot einer Übernahme in ein Normalarbeitsverhältnis, wenn die Leistung und die Chemie mit dem Arbeitgeber passen. Das kann man, muss man aber nicht machen, wenn man sich nicht frühzeitig festlegen will.
  • Die Beschäftigung bei einem Personaldienstleister erlaubt einem Einblicke in die berufliche Realität bei Arbeitgebern, die man von außen nicht erhalten könnte.

Falls Sie sich überlegen, eine Tätigkeit bei uns aufzunehmen, melden Sie sich doch einfach einmal unverbindlich bei uns. Wir werden Sie fair und eingehend beraten. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

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