Der DGB und die angebliche Corona-Gefährdung für Zeitarbeitnehmer

Die Barmer Ersatzkasse veröffentlichte vor kurzem einige Zahlen zur klinischen Behandlung von an Sars Covid 2 erkrankten Arbeitnehmern. Die beschriebenen Fälle bezogen sich auf 44 Personen. Die Listung dieser sehr geringen Zahl von Fällen entsprach zudem nicht den Regeln für eine zufällige Auswahl nach dem Bevölkerungsdurchschnitt. Damit erlaubt so ein Bericht natürlich auch keine Rückschlüsse auf eine allgemeine Situation der Beschäftigten. Das hinderte den DGB jedoch nicht daran, in einer öffentlichen Verlautbarung zu behaupten, dass das Risiko an Corona zu erkranken für Mitarbeiter von Personaldienstleistern dreimal so hoch sei wie für andere Beschäftigte.

Dieses Vorgehen sollte auf keinen Fall gebilligt werden, findet der Kommunikations-Beauftragte der iGZ Speker. Er stellt fest, dass die Behauptung des DGB jeglicher Grundlage entbehrt. Solche Vorgehensweisen kennt man sonst tatsächlich nur von tendenziösen Presseberichten, die die Zeitarbeit als ganzes diskriminieren wollen.

Der Optimismus wächst wieder

Trotz der angespannten Lage am Arbeitsmarkt, wie oben berichtet, gibt es diesbezüglich auch gute Nachrichten. Sie betreffen die Einschätzung der Lage durch die Unternehmen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Nachdem zum ersten Lockdown vor Jahresfrist die Zahl der Stellenangebote drastisch eingebrochen war, zeigte sich die gleiche Tendenz auch bei den Bewerbungen. Nur wenige Unternehmen wollten in einer so unklaren Situation das Risiko eingehen, Arbeitsplätze aufzubauen. Ähnliches galt für die Beschäftigten, die eher daran interessiert sein mussten, ihren Arbeitsplatz zu behalten.

Nach den neuesten Untersuchungen hat sich dieser Trend jetzt ins Gegenteil verkehrt. Der Optimismus in Bezug auf die erfolgreiche Bekämpfung der Auswirkungen der Pandemie greift um sich. Die Zahl der Stellenangebote hat sich im Verhältnis zum März 2020 um ganze 71% erhöht. Darunter stechen einige Branchen besonders hervor. Das gilt natürlich in erster Linie für die Pflegeberufe. Aber auch bei den Handwerkern und bei den Beschäftigten im Bildungs- und Sozialwesen zeigt sich ein großer Bedarf. Hier belaufen sich die Wachstumsraten auf 132% und 126%, also eine mehr als doppelt so häufige Ausschreibung von Stellen. Die Zahl der Bewerber folgt diesem Trend. Um mehr als 30% stieg die Zahl der Bewerbungen auf eine neue Tätigkeit.

Kontakt

Standort München

Elisenstraße 3
80335 München
Deutschland

Büro-Öffnungszeiten:
Mo-Do: 08.00 – 17.00 Uhr
Fr: 08.00 – 16.00 Uhr

Telefon: +49 89 / 273 216-60
Telefax: +49 89 / 273 216-70
E-Mail: info@powerteam.de
Internet: www.powerteam.de

Suche Mitarbeiter

Suche neuen Job