Der 1.4.2021 – für die Zeitarbeit ein historisches Datum

Die Arbeitnehmer in der Zeitarbeit erhalten seit dem 1.4.2021 mehr Lohn. Diese Lohnerhöhung bezieht sich auf alle neun Entgeltgruppen, in die eine Tätigkeit und ihr Entgelt nach den Anforderungen an die Arbeitnehmer eingestuft werden. Die Erhöhung für die Beteiligten an den maßgeblichen Tarifen BZA/DGB und iGZ/DGB liegt bei mindestens 3%. Damit ist der Unterschied zum gesetzlichen Mindestlohn weiterhin deutlich.

Die niedrigste Entgeltgruppe für ungelernte Kräfte bzw. Helfertätigkeiten sieht einen Mindestlohn von jetzt 10,45 Euro in der Stunde vor. Damit übersteigt dieser Lohn den gesetzlichen Mindestlohn um rund 10% oder 0,95 Euro. Doch so eine regelmäßig vereinbarte und durchgeführte Lohnerhöhung ist sicher noch kein Grund, diesen Termin als historisch zu bezeichnen.

Seit über dreißig Jahren galten unterschiedliche Tarifverträge und damit auch Löhne für die sogenannten alten und die neuen Bundesländer auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Seit dem ersten April dieses Jahres ist es damit vorbei. Wie Anfang 2020 in den Tarifverhandlungen zwischen dem DGB und den Verbänden der Zeitarbeit vereinbart, sind die Unterschiede jetzt aufgehoben.

Erreicht wurde dies durch eine gestaffelt höhere Anhebung der Tariflöhne in den neuen Bundesländern in den vergangenen 15 Monaten. Der iGZ Hauptgeschäftsführer Stolz betonte daher auch die Fähigkeit und die Bereitschaft der Tarifpartner, soziale Gerechtigkeit ganz ohne gesetzliche Eingriffe herbeizuführen.

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