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„Das Normalarbeitsverhältnis ist auf dem Vormarsch“

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), Thomas Hetz, hat sich eindeutig zu den Ergebnissen des letzten Mikrozensus durch das statistische Bundesamt geäußert.

Dieses hatte ermittelt, dass bei den sogenannten „atypischen Arbeitsverhältnissen“ wie also zum Beispiel der Zeitarbeit eine Senkung von 20,8% auf 20,7% festzustellen sei, während die sogenannten „Normalarbeitsverhältnisse“ von 68,7% auf 69,2% geklettert seien. Thomas Hetz nimmt dies zum Anlass, manche politischen Parteien gerade vor der Bundestagswahl zur Mäßigung aufzurufen. Es ginge nicht an, dass man mit sich mit „gebetsmühlenartigen Wiederholungen“ über eine ständige Zunahme der Zahl befristeter Arbeitsverhältnisse aufrege, während diese in Wahrheit schon das dritte Jahr in Folge im Sinken begriffen sei.

Schon seit 2010 könne man nicht mehr davon sprechen, dass Unternehmen ständig nur Normalarbeitsplätze abbauten. Das Gegenteil sei der Fall. Thomas Hetz sieht vielmehr die Digitalisierung des Standortes Deutschlands in Gefahr, wenn die Unternehmen nicht mehr auf die Flexibilität zurückgreifen könnten, die sich gerade durch die Zeitarbeit bietet.