Arbeitsberechtigung für Menschen aus der Ukraine

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine beherrschen verständlicherweise alle Schlagzeilen im letzten Monat. Neben der katastrophalen humanitären Lage im Land geht es immer auch um die Zahlen der Geflüchteten, ihre Unterbringung und Versorgung. Obwohl vielerorts in Deutschland z.B. diskutiert wird, ukrainische Bildungsabschlüsse schneller als üblich anzuerkennen, um den Geflüchteten Arbeit zu verschaffen, bedarf es vorher weiterer Maßnahmen.

Eine Arbeitserlaubnis kann nach deutschem Recht erst mit der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erreicht werden. Jedoch kann dieser Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen unbürokratisch und ohne Prüfung des Einzelfalls beantragt werden. Der Titel wird zunächst für zwei Jahre erteilt und ermöglicht dann einen unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt.

Er kann sowohl von geflüchteten ukrainischen Staatsangehörigen wie von Angehörigen von Drittstaaten beantragt werden, sofern sich diese am 24.2. dauerhaft in der Ukraine aufgehalten haben. Drittstaatsangehörigen muss es jedoch unmöglich sein, in ihren Heimatstaat zurückzukehren. Die zweijährige Berechtigung kann ggf. um ein weiteres Jahr verlängert werden. Neben verschiedenen Integrationsangeboten kann die Arbeitsaufnahme auch bei einer Zeitarbeitsagentur erfolgen.

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